Gerburg Jahnke Sonntag, 11.11.18
Beginn: 18.00 Uhr

im Stadttheater Ratingen

VVK: 25,- Euro / ermäßigt 12,50 Euro    
AK: 27,- Euro

Gerburg Jahnke zu beschreiben würde den Rahmen sprengen, deshalb hier nur eine kurze Übersicht. 1985 gründete sie mit Stephanie Überall das Frauenkabarettduo Missfits, das zwanzig Jahre bestand und in dieser Zeit zu einem der bekanntesten deutschen Kabarettduos wurde. 2004 erhielt sie zusammen mit Stephanie Überall die Auszeichnung Bürgerin des Ruhrgebiets.
Auch nach der Trennung der Missfits 2005 blieb Jahnke in der nordrhein-westfälischen Kabarettszene präsent. 2006 war sie unter anderem mit Uwe Lyko und Jochen Malmsheimer in der Revue Fußballfieber zu sehen, außerdem war sie einige Zeit jeden Dienstag beim U-Punkt auf WDR 2 zu hören.

Anna BasenerAnna Basener wurde 1983 in Essen geboren. Sie schreibt Bücher, Drehbücher und Hörspiele, arbeitete frei für die NEON, war Business Punk-Kolumnistin und manchmal auch Vice-Autorin.

Ihr Studium in Hildesheim hat sie mit dem Schreiben von Romanheften finanziert und war laut der ZEIT die "erfolgreichste deutsche Groschenromanautorin". Ihr Ratgeber Heftromane schreiben und veröffentlichen gilt, so der Deutschlandfunk, als Standardwerk.

Nachdem im Jahr 2013 ihr letzter Groschenroman erschienen ist, schrieb sie mit Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte ihr literarisches Debüt, das mit dem Putlitzer Preis für den amüsantesten, deutschsprachigen Roman 2018 ausgezeichnet wurde. Kultregisseur Adolf Winkelmann hat sich bereits vor Erscheinen die Filmrechte für die „Omma“ gesichert und im Februar 2019 hat die kettenrauchende Ruhrpottikone mit ihren Huren außerdem Premiere als Theaterstück am Schauspiel Dortmund.

Sarah BosettiSarah Bosetti ist bekannt aus »Die Anstalt« im ZDF, »Nuhr im Ersten«, der »ARD Ladies Night« und als Kolumnistin bei radioeins (RBB). Ihre Texte sind klug, witzig und sehen sehr gut aus. Ihr aktuelles Buch heißt »Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so« und ist im Rowohlt Verlag erschienen.

Sie erzählt Geschichten vom schönen Scheitern: vom Versuch, mit Schwimmflügeln an den Füßen über Wasser zu gehen. Von Menschen, die Schauspieler werden, weil sie es als Kellner einfach nicht geschafft haben. Von Gott, der bei einigen Menschen Gehirn und Darm verwechselt. Und von der Politik, in der es immer bergauf gehen muss, obwohl es für Fahrradfahrer viel schöner ist, wenn es bergab geht.

»Es gibt derzeit wohl nur wenige Autoren in Deutschland, die auf so charmante Weise gehässig sein können wie Sarah Bosetti.«
– Bernhard Krebs, Kölnische Rundschau